Abends auf der Hundewiese muss nicht immer gruselig sein

Spät am Abend haben wir uns entschlossen auf die Hundewiese zu gehen. Normalerweise ist dies nicht so interessant, weil unsere Hundewiese zumindest zu unseren Zeiten nicht so stark frequentiert ist.  Als wir uns heute aber entschlossen haben, die Hundewiese mal wieder aufzusuchen, war es ganz anders. Gaia entdeckt aktuell Blumen, frisch gewachsenes Gras und eben auch den ein oder anderen Spielgefährten. Nach 10 minütigen laufen zur Hundewiese, wurden wir sehr schnell auf einen großen tapsigen und tiefen entspannten „Goldi“aufmerksam, dieser war deshalb so interessant für Gaia, weil er nicht gleich auf sie los gestürmt ist. Es war entspannt, keine nervigen Kläffer in seiner Nähe zu haben und vor allem, unsere neu gewonnene Gesprächspartnerin, mit der sich das ein oder andere Gespräch, natürlich über Hunde gefunden hat. Der Frühling liegt aktuell förmlich in der Luft liegt, es duftet nach frischen Gras und frischen Blumen, einfach nur wunderschön.  Da die Hundewiese hoch oben am Berg liegt, war Anfangs ich der jenige, welcher voller Tatendrang am rauf laufen war, die kleine Dame konnte sich nicht wirklich begeistern. Durch die Siedlung zu laufen hat aber gerade im Frühling etwas, in allen Gärten konnte man frische Farben sehen, ob aus dem Gras heraus spitzend, oder an Sträuchern hängend. Die Farbvielfalt aktuell ist atemberaubend. Wenn man dann noch auf die vielen Vögel hört, welche um die nächste Dame balzen, hat das etwas wirklich entspannendes. Ich habe das Gefühl das die entspannte Situation auch auf den Hund über geht, denn es wird immer leichter einem kleinen Terrier, das aufbrausende bellen abzugewöhnen. So sind wir auf unserer Hundewiese auch auf einen kleinen Dackel gestoßen, welcher auf den ersten Blick aussah, als wenn er bald das zeitliche segnet. Da Gaia aber die meisten mit Ihrer Energie ansteckt, entpuppte sich der kleine Dackel als 1,5 jährige Hündin, die doch sehr aktiv sein kann. Was mag im Kopf eines heranwachsenden Hund vor sich gehen, der jeden Tag etwas neues entdeckt? Hatte ich auch so einen Tatendrang als Kind, wenn ich mich zurück erinnere, ich denke schon. Voller Motivation war der Heimweg von einem Hund gezeichnet, der voller Lust auf das nächste Abendteuer die Ohren spitzte. Ich bin immer wieder begeistert wie selbstbewusst ein Hund sein kann, der knapp über dem Boden läuft mit seinen kurzen Beinen, aber Selbstbewusstsein kommt wohl nicht von der Größe.

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